Viktoria Kelich und Jan Przewlocki vom IVK mit Vertretern der Chiba University in Japan Viktoria Kelich und Jan Przewlocki vom IVK mit Vertretern der Chiba University in Japan

30. Juli 2019

Erstes gemeinsames Forschungsvorhaben des IVK mit Japan

Die erste gemeinsame Sitzung des projektbegleitenden Ausschusses in Japan verlief erfolgreich.
[Bild: Chiba University]

Vom 22. bis 25. Juli war der Lehrstuhl Fahrzeugantriebe in Japan, um mit der Chiba University und der Meji University das gemeinsame Forschungsvorhaben "Nachoxidation" zu bearbeiten.

Das innovative Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Entwicklung eines Nachoxidationsmodells für die 0D/1D-Motorsimulation. Um ein derartiges Modell zu entwickeln, ist ein tieferes Verständnis des entscheidenden Misch- und Oxidationsprozesses von Spülluft und fetten Verbrennungsprodukten erforderlich. Daher soll im Rahmen des Vorhabens eine mischungsoptimierte Abgaskrümmergeometrie entwickelt und auf dem Motorprüfstand bewertet werden. Das dabei entstandene Nachoxidationsmodell soll u.a. dazu verwendet werden, kritische Beschleunigungsmanöver in der RDE zu untersuchen. Auf diese Weise können Grenzen der Anwendbarkeit der Nachoxidation z.B. in Bezug auf das Überschreiten der maximalen Katalysatortemperatur identifiziert werden. Während die Messungen von Chiba und Meiji Universitys in Japan durchgeführt werden, kümmern wir uns am IVK um die CFD-Simulationen sowie die 0D/1D-Modellentwicklung. Letzte Woche haben wir unsere japanischen Kollegen in Tokio zu einem Meeting getroffen, um vorläufige Ergebnisse auszutauschen und um diese an die Teilnehmer des projektbegleitenden Ausschusses zu kommunizieren. 

Das Projekt wird von folgenden Forschungsvereinigungen unterstützt:
- AICE (Research Association of Automotive Internal Combustion Engines | Forschungsvereinigung für Fahrzeugmotoren)
- NEDO (Japanese New Energy and Industrial Technology Development Organisation | Entwicklungsorganisation für Erneuerbare Energie und Industrietechnologie)
- AiF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen)
- FVV (Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V.)

Das Projekt ist im Oktober 2018 gestartet und geht noch bis September 2020.

 

 

Zum Seitenanfang