Dieses Bild zeigt

Stuttgarter Fahrsimulator

Einer der größten und leistungsfähigsten Fahrsimulatoren in Europa.

Der Stuttgarter Fahrsimulator stellt eine der größten und leistungsfähigsten Fahrsimulatoren in Europa dar. Die Simulatorkuppel beherbergt ein komplettes Fahrzeug und kann über eine Kombination aus Schienensystem und Hexapode bewegt werden. Der Fahrsimulator ist dadurch in der Lage, die in einem Normalfahrzeug auftretenden Beschleunigungen zu reproduzieren.
Die Fahrzeugumgebung wird dabei über Projektoren an die Kuppelinnenwand projiziert.
Anwendung findet der Stuttgarter Fahrsimulator in der Erprobung neuer Fahrzeugfunktionen oder des Fahrverhaltens in einer reproduzierbaren Umgebung. Dabei können unterschiedlichste Fahrzeugtypen untersucht werden. Dies gilt sowohl für Serienfahrzeuge als auch für Fahrzeugkonzepte in einer frühen Entwicklungsphase.
Insbesondere Fahrerassistenzsysteme bis hin zum automatisierten Fahren sind Gegenstand derzeitiger Forschungen. Die Erprobung erfolgt durch Experten oder in umfangreichen Studien durch Probanden, die den fahrenden Bevölkerungsdurchschnitt abbilden.

 

 

Leitwarte Stuttgarter Fahrsimulator  (c) IVK Stuttgart
Leitwarte Stuttgart Fahrsimulator

 

Daten und Fakten

Die Simulatorkuppel

Durchmesser 5,5 m

Das Visualisierungssystem

12 ESP-LWXT-0,6-Projektoren mit WUXGA-Auflösung
241°-Frontprojektion mit ca. 10.800 x 1.920 Pixeln
Rendering der Bilder durch leistungsfähige Grafikrechner mit i7-6850K-Prozessoren und Geforce GTX 1080 TI-Grafikkarten

Das Bewegungssystem

Schlittensystem zur Simulation großer linearer Beschleunigungen in Fahrzeuglängs- und -querrichtung

Simulation von Vibrationen

Durch Hexapoden, Schwingerreger an der Fahrzeugkarosserie und ein System aus Lautsprechern wird der komplette Frequenzbereich von in Fahrzeugen auftretenden Schwingungen abgedeckt.

Geräuschsimulation

4 Lautsprecher dienen zur Positionierung und Darstellung von umgebenden Klängen wie vorbeifahrende Fahrzeuge.

Sensorprüfstand

Zum Einbinden bzw. Testen von zum Teil intelligenten Sensoren werden in einem separaten Prüfstand entsprechende Verbindungen bereitgestellt. Dabei können GPS-Signale über eine GPS-Simulation sowie der elektronische Horizont im ADASIS-Format bereitgestellt werden.

Kopplung mit anderen Einrichtungen

Das Fahrsimulatorsystem kann über eine echtzeitfähige Datenverbindung mit einem Antriebsstrangprüfstand kommunizieren.

Kommunikationsnetzwerk

Zur Verbindung der verschiedenen Simulationssysteme werden
UDP-Verbindungen aufgebaut.

Ihr Ansprechpartner

Dieses Bild zeigt Baumann
Dr.-Ing.

Gerd Baumann

Bereichsleiter Kraftfahrzeugmechatronik und Software