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Thermomanagement

Auslegung und Konditionierung aller Fahrzeugkomponenten - Innenraumkomfort - thermische Absicherung von Bauteilen

Thermomanagement ist die zielorientierte Nutzung und die damit verbundene bedarfsorientierte Umschichtung der beim Betrieb von Kraftfahrzeugen anfallenden Wärme. Hierzu müssen alle Wärmequellen und -senken sowie deren zeitabhängige Kühlungs- bzw. Heizungsanforderungen bekannt sein.

Die drei wichtigsten Aufgaben des Thermomanagements sind:

  • Die optimale Auslegung und Konditionierung aller Fahrzeugkomponenten.
  • Die Sicherstellung des Innenraumkomforts.
  • Die thermische Absicherung von Bauteilen.

Die numerische Simulation stellt im Thermomanagement eine wichtige Stütze für den Entwicklungsprozess dar. Die Auslegung und Optimierung von Kühlsystemen erfolgt mit Hilfe von 1D-Simulationstools, die speziell für Hydraulik- und Wärmeübertragungsanwendungen entwickelt worden sind. Komponenten können mittels spezieller Komponentenprüfstände und in der 3D CFD untersucht und optimiert werden.

Bei Fahrzeugen mit alternativen Antrieben erhöht sich die Komplexität des Thermomanagements, da hier z. B. die Batterie und die Leistungselektronik auf niedrigeren Temperaturniveaus möglichst konstant temperiert werden müssen. Die verfügbare Wärmemenge im Kühlsystem ist aufgrund der höheren Wirkungsgrade niedriger, was i. d. R. den Aufwand zusätzlicher Energie für Innenraumkomfort erfordert.

Der Forschungsschwerpunkt wird von den Lehrstühlen Kraftfahrwesen und Fahrzeugantriebe bearbeitet.

Die Promotion als Karrieresprungbrett in Industrie, Wirtschaft und Forschung!

Ihre Ansprechpartner

Dipl.-Ing.

Nils Widdecke

Bereichsleiter Fahrzeugaerodynamik und Thermomanagement

Dipl.-Ing.

Hans-Jürgen Berner

Bereichsleiter Thermodynamik und Brennverfahren